Verfahren, durch welche Finanzinstitute Daten und Dokumente über Zahlungen oder Übertragungen von Wertpapieren vorlegen und untereinander austauschen (arrangements used to facilitate the settlement of transfers of funds, assets or financial instruments). Meistens schliessen die Verfahren auch Regeln für die Berechnung der bilateralen und multilateralen Nettopositionen der Teilnehmer ein. Durch ein solches Netting wird die Abwicklung der Transaktionen vereinfacht, indem eine grosse Anzahl einzelner Positionen auf eine geringere Zahl verkleinert wird. Die EZB ist um eine Vereinheitlichung der Systeme europaweit bemüht. – Siehe Clearstream Banking Frankfurt, (Effekten-)Girosystem, Haftungsverbund, Rahmenwerk zur Beurteilung von Wertpapier-Abwicklungssystemen, Scheckeinzugsverfahren, imagegestütztes, Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication, Trade Assignment, Übertragung, systemübergreifende, Verwahrstelle, Wertpapier-Abwicklungssysteme, Zentralverwahrer. – Vgl. Monatsbericht der EZB vom April 2002, S. 51 ff., Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom September 2005, S. 45 ff. (ausführliche Darstellung der verschiedenen Systeme).
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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