Institutioneller Zahlungsverkehr

Der institutionelle Zahlungsverkehr umfasst Zahlungen zwischen Unternehmen, Finanzinstituten und öffentlichen Einrichtungen. Im Vergleich zum Retail-Zahlungsverkehr ist er typischerweise durch geringere Transaktionszahlen, höhere Einzelbeträge und erhöhte Anforderungen an Sicherheit, Standardisierung und Prozessintegration gekennzeichnet. Die Abwicklung erfolgt häufig über Echtzeit-Großbetragszahlungssysteme. Zum institutionellen Zahlungsverkehr werden deshalb auch Finanzmarktinfrastrukturen gerechnet. Agentic Payments können hier insbesondere bei Zahlungsplanung, Bündelung, Routing und Liquiditätsmanagement eingesetzt werden.

Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht – September 2026 , 21.09.2026 , PDF-S. 138. https://publikationen.bundesbank.de/caas/v1/media/1007720/referenceDoc/a9c78c09edfd858dd498d4acc17ce10d.

Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Institutioneller Zahlungsverkehr“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/institutioneller-zahlungsverkehr/ (Stand: 05.10.2026).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com