Überschusskapital einer Bank

Überschusskapital ist der Teil des Bankkapitals, der oberhalb der einzuhaltenden regulatorischen Kapitalanforderungen liegt. Es schafft Spielraum für zusätzliche Kreditvergabe, weil Banken ihre risikogewichteten Aktiva ausweiten können, ohne vorgeschriebene Kapitalquoten zu unterschreiten. Der Bericht verwendet den Begriff insbesondere zur Beurteilung, ob das deutsche Bankensystem zusätzliche transformationsbedingte Finanzierungsbedarfe tragen kann. Eine stärkere Kreditvergabe kann den Überschuss allerdings verringern, sofern nicht zugleich neues hartes Kernkapital aufgebaut wird.

Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht – April 2026 , 22.04.2026 , PDF-S. 46. https://publikationen.bundesbank.de/caas/v1/media/990912/referenceDoc/354d4402d0641ef4a100fffeb30b2b19.

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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Überschusskapital einer Bank“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/uberschusskapital-einer-bank/ (Stand: 21.08.2026).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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