Geldmengenaggregate M1, M2 und M3

Die Geldmengenaggregate ordnen monetäre Verbindlichkeiten nach ihrem Liquiditätsgrad. M1 umfasst Bargeldumlauf und täglich fällige Einlagen, ergänzt um bestimmte täglich fällige monetäre Verbindlichkeiten der Zentralstaaten. M2 enthält M1 sowie Einlagen mit vereinbarter Laufzeit bis zu zwei Jahren und Einlagen mit Kündigungsfrist bis zu drei Monaten. M3 erweitert M2 um Repogeschäfte, Geldmarktfondsanteile, Geldmarktpapiere und Schuldverschreibungen mit Laufzeit bis zu zwei Jahren. Deutsche Beiträge zu diesen Aggregaten sind keine eigenständigen nationalen Geldmengenaggregate.

Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht – Juli 2026 , 28.07.2026 , PDF-S. 127. https://publikationen.bundesbank.de/caas/v1/media/1000490/referenceDoc/0c7ffdf36931c503b9df759a24dbc29e.

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Passende Formel

Umlaufgeschwindigkeit des Geldes

\[V=\frac{P\cdot Y}{M}\]

Die Häufigkeit bestimmen, mit der eine Geldeinheit für Transaktionen eingesetzt wird.

Variablen: V Umlaufgeschwindigkeit; P·Y nominales BIP; M Geldmenge.

Anwendung: Für Analysen von Geldnachfrage, Geldmenge und Wirtschaftsleistung.

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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Geldmengenaggregate M1, M2 und M3“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/geldmengenaggregate-m1-m2-und-m3/ (Stand: 21.08.2026).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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