Unternehmensspezifisch wahrgenommene Unsicherheit

Die unternehmensspezifisch wahrgenommene Unsicherheit wird im Bericht über die Streuung der subjektiven Umsatzerwartungen eines Unternehmens gemessen. Grundlage sind mehrere mögliche Werte für das erwartete Umsatzwachstum und die ihnen zugeordneten Eintrittswahrscheinlichkeiten. Daraus wird auf Unternehmensebene eine Standardabweichung berechnet. Ein hoher Wert bedeutet, dass das Unternehmen eine breite Spanne möglicher Umsatzentwicklungen erwartet, und wird als Hinweis auf ausgeprägte Unsicherheit interpretiert. Das Maß ermöglicht insbesondere Vergleiche zwischen Unternehmen mit und ohne Exportbeziehungen in die USA.

Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht – Juli 2026 , 28.07.2026 , PDF-S. 61. https://publikationen.bundesbank.de/caas/v1/media/1000490/referenceDoc/0c7ffdf36931c503b9df759a24dbc29e.

Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Unternehmensspezifisch wahrgenommene Unsicherheit“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/unternehmensspezifisch-wahrgenommene-unsicherheit/ (Stand: 21.08.2026).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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