Der von manchen Politikern und Know-Nots in den Medien empfohlene Weg, eine hohe Staatsverschuldung durch die Aufnahme neuer Schulden abzubauen. Das jedoch gelänge nur in dem Fall, wenn – das neu aufgenommene Geld ausschliesslich zur Verbesserung und Erweiterung des volkswirtschaftlichen Kapitalstocks eingesetzt würde, – die so getätigten Investitionen umfänglich und zeitlich in etwa gleichlaufend mit dem Schuldendienst – zu einer Mehrproduktion und – in einem damit auch zu einem Zuwachs an internationalen Wettbewerbsfähigkeit führten. – Bis anhin ist aus der Wirtschaftsgeschichte noch kein einziger Fall bekannt, wo dies gelang. Schon die erste Bedingung liess sich nicht verwirklichen. Die über Schulden aufgenommenen Mittel flossen grösstenteils in die heimische Wirtschaftskraft kaum stärkende Bauten und in den (Luxus)Konsum. Am Ende dieses Weges stand immer der Staatsbankrott und/oder eine sehr hohe Inflation, durch die alle Bürger letztlich enteignet wurden. – Siehe Ausgabenquote, öffentliche, Bail-out, Deficit-Debt-Adjustment, Defizitquote, Erpressungspotential, Finanzpolitik, Finanzreferendum, Fiskalpakt, Haushaltsdefizit, Haushalts-Kennziffern, Methusalem-Syndrom, Nachhaltigkeit, Rogoff-Studie, Schuld, schwebende, Schuldenbremse, Schuldenschnitt, Sozialstaat-Falle, Staatsschulden-Rückführung, Staatsverschuldungs-Druck, Stabilitäts- und Wachstumspakt, SunsetVorbehalt, Tragfähigkeit öffentlicher Finanzen, Ungleichgewichte, EWU-interne, Verfassungsartikel eins, Vermögensabgabe, Zahltag-Grundregel,
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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