Bei einem strukturierten Finanzprodukt ist hier die Handelswährung, angenommen: EUR, eine andere als die Währung des Basiswertes (reference base: der Bezugsbasis; angenommen: USD). Allerdings ist das Risiko eines ungünstigen Wechselkurses bei Vertragsfälligkeit durch ein Sicherungsgeschäft ausgeschaltet. Der Preis des Produktes wird somit allein vom Marktwert der Bezugsbasis – im Beispiel also in USD gerechnet – beeinflusst. – Die Kosten der Währungsabsicherung hängen dabei im wesentlichen ab – vom Preis des Basiswertes in der Vertragswährung, – der Zinsdifferenz zwischen der Handelswährung (EUR) und Vertragswährung (USD) sowie – von der Volatilität (Schwankungsbreite; margin of fluctuation) des Basiswertes und der gewählten Vertragswährung (currency of the contract). – Siehe Composite, Erfüllungsrisiko, Herstatt-Risiko, Kurssicherung, Nettozinsdifferenz, Option, exotische, Swapsatz, Zertifikat.
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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