Wertschöpfung, industrielle (value added by industry)

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Der Beitrag der Industrie, in der Regel einschliesslich des Baugewerbes (construction), am Volkseinkommen. – Dieser Wert wird häufig als Masstab (indicator) für die Beurteilung des längerfristigen Wechselkurses der Währung des entsprechenden Landes bzw. Währungsraums angesehen. Es gibt allerdings unterschiedliche Meinungen darüber, ob und inwieweit ein solcher Zusammenhang unterstellt werden kann. – Jedenfalls lag der Anteil der industriellen Wertschöpfung im Jahr 2012 in Deutschland bei 30,5 Prozent, in der EU gesamthaft bei 24,9 Prozent, im Durchschnitt der Mitglieder der Europäischen Währungsunion bei 25,0 Prozent und in den USA bei 21 Prozent. Die entsprechenden Zahlen sind jeweils dem Statistics Pocket Book der EZB, Statistik “GDP per capita and gross value added by economic activity” und dort der Spalte “Industry including construction” zu entnehmen. – Siehe Tertiarisierung.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Wertschöpfung, industrielle (value added by industry)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/wertschopfung-industrielle-value-added-by-industry/ (Stand: 15.10.2022).

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