Wertschöpfung (value added)
Als Begriff der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung sämtliche Faktoreinkommen, die innert einer Periode in den Unternehmen entstanden sind, und nach bestimmten, international einheitlichen statistischen Regeln erfasst. Wertschöpfung nach dieser Berechnung deckt sich mit dem Begriff “Nettosozialprodukt zu Faktorkosten” bzw. Volkseinkommen; vgl. den Anhang “Statistik des Euro-Währungsgebiets“ des jeweiligen Monatsberichts der EZB, Rubrik “Preise, Produktion, Nachfrage und Arbeitsmärkte”, Unterrubrik “Wertschöpfung nach Wirtschaftszweigen”. – Grob der (Markt)Wert eines Gutes nach der Verarbeitung minus dem Wert vor der Verarbeitung, also der Wertzuwachs (increase in value; Mehrwert). – Als Begriff im Marketing der zusätzliche Nutzen, der einem Konsumenten aus dem Gebrauch eines bearbeiteten Gutes zufliesst (all activities that change a merchandise or service as it goes through a process, and these actions customers regard as a significant improvement and are willing to pay for it). – Siehe Bruttoinlandsprodukt, Industrieproduktion, Volkseinkommen, Wert. – Vgl. Jahresbericht 2005 der EZB, S. 62 ff. (sektorale Gliederung der Wertschöpfung innert des Euroraums; Übersichten), Monatsbericht der EZB vom Februar 2013, S. 68 ff. (Bruttowertschöpfung im Eurogebiet nach Wirtschaftszweigen; Übersichten), Monatsbericht der EZB vom April 2014, S. 64 ff. (Wachstum der sektoralen Wertschöpfung seit 1997; viele Übersichten; Literaturhinweise).
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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