Stopfgans-Strategie (stuffed goose strategy)

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Im Zuge der auf die Subprime-Krise folgenden Finanzkrise vorgeschlagene Teilverstaatlichung von unterkapitalisierten Banken. Gemäss diesem Vorschlag muss jedes Institut, das am Markt nicht genug Eigenkapital findet, um – das Bilanzvolumen – im Durchschnitt der letzten drei Jahre – mit mindestens vier Prozent Eigenkapital und – die risikogewichteten Aktiva mit mindestens acht Prozent Kernkapital zu unterlegen, wohl oder übel hinnehmen, dass der Staat das Eigenkapital auffüllt und Teilhaber wird. Über die Einzelheiten dieses Vorschlags wurde viel diskutiert. – Siehe Abwicklungsmechanismus, einheitlicher, Bankenrettungsgesetz, Banktestament, Basel-III, Crisis Management Groups, Eigenkapitalausstattung, Eigenmittel, Kapital, Kernkapital, Mindestanforderungen an die Ausgestaltung von Sanierungsplänen, Moral Hazard, Notfallfonds für Krisenbanken, Stabilitätsfonds, europäischer, Too big to failGrundsatz, Unterlegung, Vermögensabgabe, Zwangswandelanleihe.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Stopfgans-Strategie (stuffed goose strategy)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/stopfgans-strategie-stuffed-goose-strategy/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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