Kapitalnutzungskosten (capital use costs)

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Der Preis für die Nutzung von Sachkapital innert einer Periode. – Langfristig werden erwerbswirtschaftliche Unternehmen ihr Sachkapital (capital stock; Kapitalstock) so lange erweitern oder verringern, bis der Ertrag der letzten Kapitaleinheit gerade die Kosten seiner Nutzung deckt. Diese bestimmen sich grob aus – den Finanzierungskosten, in erster Line aus dem Kapitalmarktzins, – den realen Abschreibungskosten und – fiskalische Belastungen, vor allem der Körperschaftsteuer. – Siehe Investition, Kapital, Kapitalkoeffizient, Staatsverschuldung-ZinsZusammenhang, Vermögen, Zins. – Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom
Juli 2002, S. 43 f.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Kapitalnutzungskosten (capital use costs)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/kapitalnutzungskosten-capital-use-costs/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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