Intangibels (intangibles, intangible assets)

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Wenn nicht anders definiert, so versteht man darunter alle Vermögenswerte, die eine bestimmende Grösse in Hinblick auf das Ergebnis des Unternehmens darstellen und für seine dauerhaften Marktchancen wesentlich sind, gleichwohl jedoch keine materiellen Güter (working capital; Betriebsmittel, Sachkapital) oder Finanzanlagen sind. Manchmal spricht man auch von intellektuellem Kapital (intellectual capital) und teilt dieses ein in – Humankapital, – Kundenkapital, – Partner- bzw. Allianzkapital und – Strukturkapital. – Das Humankapital (human capital) bezeichnet Dinge wie das Wissen, Können, die Leistungswilligkeit, die Einordnungsbereitschaft (collegiality; Kollegialität) sowie das Pflichtbewusstsein der Mitarbeiter. – Das Kundenkapital (client capital) besteht aus Kundenstamm und Kundenbeziehungen. – Das Partner- bzw. Allianzkapital (partnership relations) umfasst die Anzahl und die Leistungsfähigkeit von Partnerschaften innert der Wertschöpfungskette (value [added] chain). – Das Strukturkapital (intra-organisatorial capital) bezieht sich auf das einwandfreie Zusammenspiel (efficiency) des internen Gefüges sowie auf das Image des Unternehmens. Dazu zählen manche auch eine Webseite (web-page; Domain), deren Zweck es ja ist, das Unternehmen und sein Angebot einem grösseren Publikum darzubieten. – Die Stellung eines Unternehmens besonders auf dem Finanzmarkt hängt ganz entscheidend von diesen, in der neueren Fachliteratur eingehend untersuchten Intangibels ab. – Siehe Cornerstone Investor, Erlöse, immaterielle, Eventmarketing, Ertragskraft, Goodwill, Kapital, intellektuelles, Phantomrisiken, Risiko, personelles, Vermögen, immaterielles.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
E-Mail-Anschrift: info@jung-stilling-gesellschaft.de
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https://www.jung-stilling-gesellschaft.de/merk/
https://www.gerhardmerk.de/

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Passende Formel

Bilanzgleichung

\[Vermoegen=Eigenkapital+Fremdkapital\]

Die grundlegende Gleichheit von Mittelverwendung und Mittelherkunft darstellen.

Variablen: Vermögen Aktiva; Eigenkapital und Fremdkapital Passiva.

Anwendung: Als Grundstruktur jeder Bilanz und doppelten Buchführung.

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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Intangibels (intangibles, intangible assets)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/intangibels-intangibles-intangible-assets/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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