Das Unvermögen einer Person, zusammenhängende Sätze zu bilden. Ein solches Gebrechen wird immer wieder von Kritikern – zumeist aus der überheblichen literarischen Oberschicht (arrogant literary elite) – den Akteuren auf dem Finanzmarkt nachgesagt. Begründet wird dies damit, dass dort die Verständigung häufig lediglich in einzelnen Worten geschieht, etwa: “gekauft”, “halten”. Dass jedoch der Empfänger auch nur eines einzigen Wortes sehr wohl weiss, was damit gemeint ist, und dass – anders ausgedrückt – hinter diesen Wörtern sehr wohl ganze Sätze stehen, wird offenbar aufgrund mangelnden Wissens über den Finanzmarkt und fehlender Einsicht in das Geschehen an einer Börse nicht erkannt. – Siehe Analysten-Rating, Big Figure, Börsensprache, Finanzasophie, Finanzsprache, Handle, Jargon, Parketthandel, Pips, Präsenzbörse, Sprachimperialismus.
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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