Buchführung, manipulative und Voodoo-Methode (voodoo accounting)

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Verdrehende, täuschende Rechnungslegung mit dem besonderen Schwerpunkt, in Wirklichkeit überhaupt nicht erwirtschaftete Gewinne auszuweisen (a wide range of unscrupulous methods for making a company’s profits appear larger than they really are. These methods manipulate revenues by falsely boosting them, or costs by dishonestly lowering or concealing them. The term “voodoo” refers to the magical disappearance of such artificial profits once they have been discovered and once the true cost and revenue figures have been revealed). Der Voodoo-Methode ist auch das Verfahren zuzuordnen, innert eines Konzerns Verluste den Tochtergesellschaften (group companies) zuzubuchen. Beim 2001 in Konkurs geratenen texanischen Ölkonzern Enron – und wahrscheinlich nicht nur da – war dies gängige Praxis (common practice). – Siehe Aktivitäts-Verlagerung, bilanzbestimmte, Anderson-Skandal, Buchführung, kreative, Sachverhaltsgestaltung, Verlusttarnung.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Buchführung, manipulative und Voodoo-Methode (voodoo accounting)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/buchfuhrung-manipulative-und-voodoo-methode-voodoo-accounting/ (Stand: 15.10.2022).

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