Zielzonen (pegged exchange rate)

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Die Festlegung bestimmter Kurse, in der Regel gemeint zwischen USD, EUR und JPY, ab derer die beteiligten Zentralbanken stabilisierend in den Markt eingreifen sollen. – Der Erfahrung hat gezeigt, dass Zielzonen mehr Schaden als Nutzen bringen. Hinter der Forderung nach Zielzonen steht letztlich die Meinung, dass die Gefahr des Marktversagens (market failure) grösser ist als die des Politikversagens (policy failure). Verbunden damit ist der abwegige Glaube (false belief) an die politische Machbarkeit (political feasibility; feasibility = here; the ability to complete any plan easily, appropriately and successfully) wirtschaftlicher Prozesse und Ergebnisse. – Siehe Marktversagen. – Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Juni 2002, S. 65 ff.

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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Zielzonen (pegged exchange rate)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/zielzonen-pegged-exchange-rate/ (Stand: 15.10.2022).

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