Zentralbankgeld

Zentralbankgeld ist eine Verbindlichkeit der Zentralbank und frei von Kredit- und Liquiditätsrisiken. Für die breite Öffentlichkeit steht es bislang vor allem als Bargeld zur Verfügung; der digitale Euro soll eine weitere Zugangsform schaffen. Zentralbankgeld bildet einen öffentlichen Anker des Geldsystems, weil private Geldformen wie Bankeinlagen jederzeit zum gleichen Nennwert in Zentralbankgeld umgetauscht werden können. Diese Konvertibilität unterstützt die Einheitlichkeit des Geldes, obwohl im Zahlungsverkehr unterschiedliche öffentliche und private Geldformen verwendet werden.

Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht – März 2026 , 26.03.2026 , PDF-S. 59. https://publikationen.bundesbank.de/caas/v1/media/988542/referenceDoc/5895ae7b0fe2b871ce74372e4895eede.

Monetary Timeline

Zentralbankgeld

Historische Entwicklung auf Basis von 4 analysierten Bundesbank-Berichten.

Häufigkeit über die Zeit

1949

Die Nennhäufigkeit ist eine KI-gestützte analytische Kennzahl pro Bericht und keine philologische Volltextzählung.

Begriffsnetzwerk

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Historische Kontextverschiebung

1940er

  • Bankenliquidität – Übertragungen öffentlicher Einlagen an Geschäftsbanken führen diesen Zentralbankgeld zu.
  • Beschaffung – Wechselbestände ermöglichen den Banken grundsätzlich die Beschaffung von Zentralbankgeld.
  • Entzug – Die Kürzung der Liquiditätsgutschrift im Oktober entzog den Banken einen Teil des Zentralbankgeldes.
  • Geldentstehung – Auslandstransaktionen brachten zusätzliches Zentralbankgeld in den Kreislauf.
  • Geldschöpfung – Die Freigabe von Gegenwertmitteln und weitere Auslandskontenzahlungen setzten Zentralbankgeld frei.
  • Liquiditätswirkung – Die starke Schöpfung von Zentralbankgeld führte zur Verflüssigung der Banken.

Ausgewählte Bundesbank-Berichte

Quelle der zugrunde liegenden Berichte: Deutsche Bundesbank. Eigene strukturierte Auswertung durch gerhardmerk.de.
Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Zentralbankgeld“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/zentralbankgeld/ (Stand: 21.08.2026).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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