Warehousing Risk (so auch im Deutschen gesagt, seltener Stockungsrisiko)

Bei einer
Bank das Risiko, dass Verbriefungspapiere – plötzlich, so wie angesichts der SubprimeKrise – nicht mehr weiterzureichen sind (the warehousing risk includes changes in the conditions in the primary markets for securitisation). Dieses Marktumschwung-Risiko muss durch geeignetes Risikomanagement beherrscht werden. – Siehe Leveraged Buy-out, Periptose, Private-Equity-Finanzierung, Risikokapital, Risikoüberwachung, gegliederte, Rückschlag-Effekt, Sicherheit, Trade Sale, Verbriefung, Unterseeboot-Effekt. – Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom April 2007, S. 16 f. (Modell des Finanzierungsgefüges bei einem Leveraged Buy-out), S. 24, S. 27 (Abschätzung des Risikopotentials der Banken auf dem LBO-Markt), Monatsbericht der EZB vom August 2007, S. 105 (Banken nennen das Risiko in Befragungen als sehr hoch), Monatsbericht der EZB vom November 2007, S. 26 ff (Rückgang der LBO-Aktivitäten und ihre Gründe; Übersichten).

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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Warehousing Risk (so auch im Deutschen gesagt, seltener Stockungsrisiko)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/warehousing-risk-so-auch-im-deutschen-gesagt-seltener-stockungsrisiko/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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