Die Forderung, dass im Falle eines Verlustes bei einer Bank entweder – sämtliche Mitarbeiter im aktiven Geschäftsbereich, also nicht dazu auch die in lediglich verwaltender Tätigkeit Beschäftigten, wie beispielsweise die Hausmeisterei (caretaker services), die Telephonie (telephone exchange) bzw. der Werkschutz (protective service) oder – die Kaderleute ab einem gewissen Rang in der Hierarchie-Stufe durch Verzicht auf einen Teil des Salärs zur Verlustdeckung beitragen müssen. Davon verspricht man sich einen starken Anreiz, mit Risiken sorgsamer umzugehen. – Bis anhin ist man von dieser Forderung noch sehr weit. So fuhr die Union Bank of Switzerland (UBS: grösste, weltweit tätige Bank der Schweiz) im Zuge der Subprime-Krise etwa 60 Mia CHF Verlust ein. Dennoch erhielten die Kaderleute Rekordbeträge an Boni ausbezahlt. Ähnlich waren die Gegebenheiten bei der Hypo Real Estate 2010 in Deutschland. Es wurde jedoch dort wie hier erklärt, dass ohne die Bonuszahlungen wichtige Mitarbeiter das Institut verliessen, und damit die Bank in noch grössere Schwierigkeiten geraten werde. – Siehe Bankenrettungsgesetz, Bonus, Handschlag, goldener, Mitarbeiter-Optionen, Prämie, Rettungspaket, Schlafgeld, Too big to saveGrundsatz, Vergütung, Vermögen, immaterielles, Vermögensabgabe, Zitronenhandel.
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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