Todesspirale (death spiral [financing], toxic convertibles, floorless convertibles)

Eine in der Regel windige, skrupellose Aktiengesellschaft – begibt eine ungewöhnlich hohe Zahl von Wandelanleihen. – Werden diese zum Fälligkeitstermin in eine Aktie umgetauscht, dann tritt eine Verwässerung des Grundkapitals ein, und – der Kurs der Aktie sinkt entsprechend. – Reifen dann weitere Wandelanleihen zum Umtausch an, so erhalten die Besitzer dieser Papiere immer weniger an Wert, weil sich die Aktie zwangsläufig mit jedem Umtausch mehr verwässert und daher CETERIS PARIBUS niedriger notiert. – Die Zeichner der Wandelanleihen, die mit dem Kauf des Papiers ja Bargeld in die Kasse des Unternehmens einbezahlt haben, bekommen auf diesem Wege am Ende nur noch einen Bruchteil ihrer Investition zurück. – Siehe Antiverwässerungsklausel, Dividenden-Fonds, Durchpressen, Parität, Umtausch-Anleihe, Verwässerungsschutz.

Achtung: Das Finanzlexikon ist urheberrechtlich geschützt und darf ohne die ausdrückliche Einwilligung lediglich zum privaten Gebrauch benutzt werden!
Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
E-Mail-Anschrift: info@jung-stilling-gesellschaft.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Ernst_Merk
https://www.jung-stilling-gesellschaft.de/merk/
https://www.gerhardmerk.de/

Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Todesspirale (death spiral [financing], toxic convertibles, floorless convertibles)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/todesspirale-death-spiral-financing-toxic-convertibles-floorless-convertibles/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com