Tantes und Dantes (game token)

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In älteren Dokumenten eine damals übliche Spielmarke, nämlich ein geprägtes Metallstück aus Messing – früher vor allem hergestellt in Nürnberg und Fürth – oder auch aus Silber und Gold – zumeist in Frankreich in Gebrauch -, die beim Spielen das Geld ersetzen. Man kennt auch Exemplare aus geschnitztem Elfenbein und anderem Material. – Das Wort kommt das dem Spanischen (tantos, Plural zu: tanto = Zahl, Menge). Tantes sind heute ein begehrtes Sammlerobjekt (coveted collector’s item). Die Staatliche Münzsammlung München besitzt eine Vielzahl von Tantes aller Art. – Siehe Bitcoins, Bubengeld, Gelddauerspielerei, Geldwettkampf, Jeton, Linden-Dollar, Lotterie, Quickgeld, Spielbank, Spielgeld, Talon, Verrechnungsgeld.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Tantes und Dantes (game token)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/tantes-und-dantes-game-token/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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