Stagnation, säkulare (secular stagnation)

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Der in der Volkswirtschaftslehre erörterte Zustand eines Marktgleichgewichts bei Unterauslastung der Produktionskapazitäten (underutilisation of production capacities), in der Regel verbunden mit hoher Arbeitslosenquote (high rate of unemployment). In Zusammenhang mit dem demographischen Wandel in reifen Volkswirtschaften (demographic change: a decrease in the rate of births and an increase in the life expectancy) wurde diese Möglichkeit neuerdings wieder ins Auge gefasst. – Siehe Auslastungsgrad, Datenunsicherheit, Kapazitätsauslastung, Konjunkturdiagnose, Order-Capacity-Index, Potentialwachstum, Produktionshemmnisse, Produktionslücke, Saysches Gesetz, Überalterung. – Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom April 2014, S. 15 ff. (theoretischer Rahmen; Möglichkeiten der Geldpolitik; Literaturhinweise).

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Stagnation, säkulare (secular stagnation)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/stagnation-sakulare-secular-stagnation/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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