Skimming (so auch im Deutschen gesagt, seltener Datenklau)

Das rechtwidrige Ausspähen von Bankdaten und vor allem der Geheimnummer an Gelde(ausgabe)automaten durch Personen oder entsprechende Einbauten (devices). Auch das bei Karten häufige Kopieren und Vertauschen – die echte Karte wird einbehalten und dem Kunden eine täuschend ähnliche Karte derselben Gattung zurückgegeben – gelegentlich einer Zahlung in Geschäften und Tankstellen wird allgemein dem Skimming beigezählt. – Das fahrlässige Verhalten von Personen an Geld(ausgabe)automaten und in Bezug auf Karten überhaupt nennt man auch Skinny-Dipping (eigentlich: Nacktbaden). – Siehe Brücke-Abneysches Phänomen, Card Validation Code, Computerzahlung, Counterfeit Card, Einziehung, Enabler, Europäisches Forum zur Sicherheit von Massenzahlungen, Finanzagent, Geld, böses, Konto, falsches, Phishing, Racheengel. – Vgl. Monatsbericht der EZB vom Januar 2012, S. 92 (Definition des Skimming in Anmerkung 92).

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Merk, G. (Hrsg.): „Skimming (so auch im Deutschen gesagt, seltener Datenklau)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/skimming-so-auch-im-deutschen-gesagt-seltener-datenklau/ (Stand: 15.10.2022).

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