Signalwirkung (signalling effect, announcement effect)

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In Zusammenhang der Geldpolitik eine Massnahme, welche die Einschätzungen und Erwartungen der Zentralbank der Öffentlichkeit gegenüber deutlich zum Ausdruck bringt. Vor allem den Zinsschritten der Zentralbank schreibt man eine solche Wirkung zu. – Siehe Aktentaschen-Indikator, Codewörter, EZB-Protokolle, Veröffentlichung, Forward Guidance, Führung, verbale, Moral Suasion, Politik des offenen Mundes, Poltergeist, Seelenmassage, Vorschatten-Effekte, Tarnkappen-Politik, Unschärfe, konstruktive. – Vgl. Monatsbericht der EZB vom April 2007, S. 67 ff. (ausführliche, lehrbuchmässige Darstellung).

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Signalwirkung (signalling effect, announcement effect)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/signalwirkung-signalling-effect-announcement-effect/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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