Sell Out (so auch im Deutschen gesagt, seltener Ausverkaufswelle)

Plötzliche geballte Verkäufe von Wertpapieren, Waren oder Immobilien, die starke Kursstürze an der Börse auslösen. – Zwei Ursachen werden in erster Linie dafür verantwortlich erachtet, nämlich – eine eingetretene Liquiditätsklemme, die viele Anleger zwecks Glattstellung ihres Kontos bei der Bank zum Verkauf zwingt; man spricht diesfalls von Panikverkäufen, oder – ungünstige Erwartungen über den Preis von Vermögenswerten; in diesem Falle spricht man von Massen-Verkäufen. Leider ist die Begriffsabgrenzung im Deutschen und auch im Englischen nicht einheitlich; indessen wird Sell Out immer als Oberbegriff verstanden. –
Siehe Abgabepanik, Baisse, Blase, spekulative, Crash, Dominostein-Effekt, Euphoriephase, Headline-Hysterie, Herdenverhalten, Panik, Rally, Run, Schock, Sell off, SubprimeKrise.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Sell Out (so auch im Deutschen gesagt, seltener Ausverkaufswelle)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/sell-out-so-auch-im-deutschen-gesagt-seltener-ausverkaufswelle/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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