Der Handel mit Wertpapieren oder anderen Finanzinstrumenten im Anschluss an die Erstplazierung gelegentlich der Begebung: dem Primärmarkt (the financial market for trading of already issued securities. In the secondary market, securities are sold by and transferred from one investor to another). – Funktionsfähige Sekundärmärkte ermöglichen es Anlegern, im Falle eines unerwartet auftretenden Mittelbedarfs, sich kostengünstig von ihren Wertpapieren zu trennen. Liquide Wertpapiermärkte erhöhen damit zugleich die Bereitschaft, in die entsprechenden Titel überhaupt erst zu investieren. – Indessen gilt es festzuhalten, dass dem Begriff “Sekundärmarkt” keine zeitliche Bestimmung zugeordnet ist. Eine Bank kann beispielsweise Staatsanleihen als Primärkäufer (Ersterbwerber; first buyer) erwerben und diese Papiere – im Extremfall (in an extreme case) innert einer Sekunde – an die Zentralbank weiterveräussern. – Siehe Börsenpreis, EZB-Sündenfall, Flüssigmachung, Konzertzeichner, Marktmacher, Secondary Purchase, Staatspapiere, Zweitplazierung. – Vgl. Jahresbericht 2006 der BaFin, S. 34 (Aufsichtsrechtliches), Jahresbericht 2007 der BaFin, S. 48 (Vorarbeiten zu einem detaillierten Bericht). Jahresbericht 2009 der BaFin, S. 59 f. (wichtige Ergebnisse aus dem Bericht) sowie den jeweiligen Jahresbericht der BaFin, Kapitel “Internationales”.
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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