Schlagsatz (seigniorage, seignorage)

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Bei Kurantmünzen der Unterschied zwischen dem Stoffwert der Münze und ihrem Nennwert. Ist diese Differenz verhältnismässig hoch, dann besteht ein Anreiz, die entsprechende Münze unerlaubt nachzuprägen. – Bei Medaillen in Form der Nachprägung alter Münzen oder der Prägung von ganz neuen Stücken der Unterschied zwischen dem Stoffwert und dem Verkaufspreis. Weil hier der Markt ausserhalb des Kreises der an Numismatik unmittelbar Beteiligten schwer durchschaubar ist, so beträgt der Schlagschatz oft 100 Prozent und mehr. – Siehe Aufgeld, Ausmünzungsbilanz, Münze, Münzgewinn, Numismatik, Prägesatz, Regionalgeld, Seigniorage.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Schlagsatz (seigniorage, seignorage)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/schlagsatz-seigniorage-seignorage/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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