Allgemein ein Gegenstand jeder Art, der von Menschen angehäuft und gehortet wird, wobei grundsätzlich die gefühlsmässige Hingabe an das betreffenden Objekt (Sammelleidenschaft; collection passion) im Mittelpunkt steht. Ökonomisch spielen solche Gegenstände dann eine Rolle, wenn – ein Sammler zum Erwerb eines Stückes wie etwa eines teuren Gemäldes ein Darlehn bei der Bank aufnimmt, – Sammlerstücke und ganze Sammlungen versichert werden und – ein Sammler Dinge aus seinem Besitz verkauft oder vergantet. – Weil aber bei Sammlerstücken in aller Regel ganz besondere Fachkenntnisse notwendig sind, und weil es für die meisten dieser Objekte an Markttransparenz fehlt, so sind sie zur Vermögensanlage nur in Ausnahmefällen geeignet. – Siehe Dareiko, Münze, Schmuckanleihe, Verzehnfacher, Vieleck, magisches.
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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