Salami-Taktik (salami tactics)

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Im Zuge der Subprime-Krise aufgekommene Bezeichnung für die Geschäftspolitik auch grosser Banken und Versicherungen, ihre Verluste nicht auf einmal bekanntzugeben, sondern nach und nach, scheibchenweise (in slices) in die Öffentlichkeit zu bringen. – Die EZB rügte dieses Verhalten, weil eine solche Kommunikationspolitik dazu geeignet sei, die allgemeine Unsicherheit zu verstärken. Eingefahrene Verluste sickern in jedem Fall durch: sie begründen Gerüchte und schaden einer Bank am Ende mehr als eine sofortige Veröffentlichung der schlechten Nachricht. – Siehe Ad-hocMitteilung, Aktionärsbrief, Informations-Aufschub, Sachverhaltsgestaltung, Schlafgeld, Verlust-Tarnung.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Salami-Taktik (salami tactics)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/salami-taktik-salami-tactics/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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