Rollgeld (cartage, wheelage; rolled coins, roll of nickel, money cone)

Auch in: EN BG JA LV

Entgelt für das Befördern des Frachtgutes vom Versender zur Bahn und/oder von der Bahn zum Empfänger durch einen Spediteur (CH: Spetter; carrier) bzw. Transportunternehmer (CH: Camionneur, A: Frächter; haulier). – In Papier gewickelte Münzen, in der Regel von Banken in eigens hierfür gefertigte und mit entsprechendem Aufdruck versehene Bogen gepackt und als Wechselgeld (Kleingeld; change) für Handelsbetriebe abgegeben. Auch Bargeldbearbeiter (Geldtransportunternehmen; cash transportation service provider), heute regelmässig mit maschinellen Geräten zur Geldzählung ausgestattet, bereiten häufig Rollgeld zu und tauschen des bei ihren Kunden auf Wunsch in andere Geldformen um. – Siehe Brückengeld, Chausseegeld, Citymaut, Dieselgeld, Fährgeld, Furtgeld, Geldrolle, Liegegeld, Mautgeld, Porto, Rollgeld, Taxe, Torgeld, Transitgeld, Ungeld, Verladegeld, Vignette Wartegeld.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Rollgeld (cartage, wheelage; rolled coins, roll of nickel, money cone)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/rollgeld-cartage-wheelage-rolled-coins-roll-of-nickel-money-cone/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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