Rohstoff-Fonds (raw material fund)

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Vermögen einer Kapitalverwaltungsgesellschaft, angelegt in Wertpapiere von Firmen, die Güter zur Weiterverarbeitung oder Veredelung bereitstellen, vor allem – Gewinnung von Bodenschätzen wie Metalle, Kohle, Erdöl oder Steinsalz, – Agrarfabriken, die pflanzliche und tierische Grundprodukte erzeugen, einschliesslich der Forstbetriebe. Manchmal werden auch Titel von rohstoffhandelnden Unternehmen in das Fondsvermögen aufgenommen. – Auf börsennotierte Rohstoffe bezogener Indexfonds. Die darauf ausgegebenen Wertpapiere nennt man Exchange Traded Commodities; der Begriff bezieht sich also auf emittierte Titel und nicht auf die zugrunde liegenden Waren. – Manchmal auch gesagt von einem reinen Edelmetall-Fonds. – Siehe Finanzialisierung, Rohstoff-Finanzierung, Waldfonds, Warentermin-Investmentfonds. – Vgl. Jahresbericht 2007 der BaFin, S. 81 (Versicherungen dürfen grundsätzlich auch in Rohstoffen investieren), Finanzstabilitätsbericht 2011, S. 42 ff. (Zunahme der Finanzialisierung; damit verbundene Risiken; Literaturhinweise).

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Rohstoff-Fonds (raw material fund)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/rohstoff-fonds-raw-material-fund/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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