Regionale Marktkonzentration

Regionale Marktkonzentration beschreibt die Verteilung von Marktanteilen innerhalb räumlich begrenzter Teilmärkte. Bei Banken kann diese Betrachtung aussagekräftiger sein als eine nationale Messung, wenn Institute ihr Geschäft stark auf einzelne Regionen ausrichten. Marktanteile werden dann beispielsweise für NUTS-3-Regionen berechnet und zu Konzentrationsraten oder Herfindahl-Hirschman-Indizes verdichtet. Regionale Kennzahlen können anschließend mit den regionalen Kreditvolumina gewichtet zu größeren geografischen Einheiten aggregiert werden. Sie erfassen lokale Wettbewerbsverhältnisse, die nationale Kennzahlen verdecken können.

Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht – Januar 2026 , 22.01.2026 , PDF-S. 38. https://publikationen.bundesbank.de/caas/v1/media/973956/referenceDoc/7a6a3b02ce72b6a454aee8cac61986dc.

Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Regionale Marktkonzentration“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/regionale-marktkonzentration/ (Stand: 21.08.2026).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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