Im Zuge des Hochfrequenzhandels an der Börse sendet ein Trader pro Sekunde eine grosse Zahl von Orders aus, nur um sie sofort wieder unausgeführt zu löschen. Die daraus entstehende hohe Quote von Annullierungen setzt falsche Signale (sends the wrong signals). Denn sie führt zu einer starken Abweichung zwischen der angezeigten Liquidität des Marktes und dem tatsächlichen Handelsumsatz. Ein Investor, der auf einen Bid oder Ask hin eine Order abgibt, kann also die Transaktion zu dem angezeigten Limit oft nicht durchführen. Um die so entstehende Intransparenz des Marktes (non-transparency of market) zu mindern, wird für das Quote-Stuffing eine Beschränkung gefordert. Jeder Händler sollte demnach nur eine bestimmte Anzahl von Quotes pro Transaktion abgeben dürfen. – Siehe Algorithmushandel, Bid-ask-Spread, Daytrading, Hochfrequenzhandel, Market Trading, Marktmanipulation, Sell-Plus-Order.
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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