Paradoxomanie (paradoxomania)

Auch in: EN ES FR HU ID PT RO SK

In Bezug auf die Geldtheorie der Hang, aufseherregende, aber weit von der Mitte, der Hauptströmung (mainstream) der Wissenschaft entfernte Lehrmeinungen zu vertreten. Dies ist oft mit einem ausgeprägten Sendungsbewusstsein (vocation, sense of mission) bis hin zum Fanatismus (fanaticism: unreasoning zeal) verbunden, welcher die Vertreter für sachliche Darlegungen blind und taub macht. – Tatsache ist indessen, dass wer auch immer solche teilweise völlig widersinnige, versponnene Vorschläge in Bezug auf das Geld vorbringt, der Aufmerksamkeit der Medien sicher sein darf. – Siehe Demonetisation, Frauengeld, Geldabschaffung, Geldherrschaft, Internet-Foren, Marktmechanismus, Mutualismus, Poltergeist, Regionalgeld, Schwundgeld, Systematomanie, Sparsamkeitsregel, Zinsverbot.

Achtung: Das Finanzlexikon ist urheberrechtlich geschützt und darf ohne die ausdrückliche Einwilligung lediglich zum privaten Gebrauch benutzt werden!
Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
E-Mail-Anschrift: info@jung-stilling-gesellschaft.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Ernst_Merk
https://www.jung-stilling-gesellschaft.de/merk/
https://www.gerhardmerk.de/

Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Paradoxomanie (paradoxomania)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/paradoxomanie-paradoxomania/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

6 Seitenaufrufe dieser Seite