Papiere, toxische (toxic papers)

Auch in: EN FR

In Zusammenhang mit der durch die Subprime-Krise ausgelösten weltweiten Finanzkrise im Herbst 2008 aufgekommene Bezeichnung für Titel im Wertpapierportfolio der Banken, einschliesslich der Zentralbank, die so gut wie völlig wertlos sind, oft aber zu einem Mondpreis in der Bilanz stehen (the expression “toxic paper” or “toxic asset” was coined in the financial crisis of 2008/09, and referred to mortgage-backed securities, collateralised debt obligations and credit default swaps, all of which could not be sold after they exposed their holders to massive losses). – Siehe Absenzkapitalismus, Bad Bank, Bilanzbereinigung, Finanzmarktstabilisierungsgesetz, Home Mortgage Disclosure Act, Kreditkarten-Fiasko, Kreditvergabe-Grundregel, Luftpapiere, Pay-GreenInitiative, Subprime Lending, Verbriefungspapiere, Vertrauensblase, Zitronenhandel. – Vgl. Monatsbericht der EZB vom Mai 2009, S. 47 (Abschreibungen).

Achtung: Das Finanzlexikon ist urheberrechtlich geschützt und darf ohne die ausdrückliche Einwilligung lediglich zum privaten Gebrauch benutzt werden!
Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
E-Mail-Anschrift: info@jung-stilling-gesellschaft.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Ernst_Merk
https://www.jung-stilling-gesellschaft.de/merk/
https://www.gerhardmerk.de/

Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Papiere, toxische (toxic papers)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/papiere-toxische-toxic-papers/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

3 Seitenaufrufe dieser Seite