Opportunitätskosten (opportunity costs, shadow prices)

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Verlorengegangener Ertrag, wenn man eine andere (im Schatten der Entscheidung stehende, bessere, opportunere; more favourable, more effective) Investition unterlassen hat; anders ausgedrückt: der entgangene Gewinn durch das Versäumnis einer günstigeren Gelegenheit, daher auch Gelegenheitseinbusse genannt. – Hat man beispielsweise sein Kapital in Grundstücken mit einem Ertrag von fünf Prozent angelegt und nicht in einen Terminkontrakt mit einer Rendite von zehn Prozent, so erleidet man rechnerisch eine Gelegenheitseinbusse von fünf Prozent. – Siehe Anlage-Opportunitätskosten, Idle money, Klienten-Kapitalismus, Kosten, vermiedene, Risikovermeidungs-Politik, Schattenpreis, Sparsamkeit, Zinsverbot.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Opportunitätskosten (opportunity costs, shadow prices)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/opportunitatskosten-opportunity-costs-shadow-prices/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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