Ökonometrisches Unsicherheitsmaß

Ein ökonometrisches Unsicherheitsmaß gewinnt Informationen über Unsicherheit mithilfe statistischer Modelle aus beobachteten Daten. Makroökonomische Unsicherheit kann dabei als Schwankung jener Teile wirtschaftlicher Variablen gemessen werden, die sich durch ein Modell nicht vorhersagen lassen. Ökonometrische Verfahren können darüber hinaus unerwartete Unsicherheitsimpulse identifizieren und erlauben damit eine breitere Erfassung als Indikatoren, die ausschließlich auf einzelnen Umfragen, Nachrichtenquellen oder Marktsegmenten beruhen.

Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht – Oktober 2025 , 16.10.2025 , PDF-S. 52. https://publikationen.bundesbank.de/caas/v1/media/966566/referenceDoc/cdbe77c12deff13d3cf07f01032df69d.

Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Ökonometrisches Unsicherheitsmaß“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/okonometrisches-unsicherheitsmas/ (Stand: 21.08.2026).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

1 Seitenaufruf dieser Seite