Nominale Totale Faktorproduktivität

Die nominale Totale Faktorproduktivität ist im dargestellten Modell eine unternehmensbezogene Größe, die die Grenzerträge der eingesetzten Faktoren Arbeit und Kapital widerspiegelt. In einem hypothetischen friktionslosen Gleichgewicht werden Produktionsfaktoren nach ihrem Grenzprodukt entlohnt und ihre Grenzerträge gleichen sich zwischen den Unternehmen einer Branche an; dann ist auch deren nominale TFP identisch. Eine größere Streuung der nominalen TFP wird deshalb als Anzeichen zunehmender Fehlallokation und sinkender Allokationseffizienz interpretiert.

Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht – Dezember 2025 , 19.12.2025 , PDF-S. 146. https://publikationen.bundesbank.de/caas/v1/media/972182/referenceDoc/d70e8cdb2d630a96b850f13261ba44c5.

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Produktivität

\[Produktivitaet=\frac{Output}{Input}\]

Das mengenmäßige Verhältnis von Leistung und Faktoreinsatz messen.

Variablen: Output erzeugte Menge; Input eingesetzte Faktormenge.

Anwendung: Für Arbeits-, Maschinen- und Materialproduktivität.

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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Nominale Totale Faktorproduktivität“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/nominale-totale-faktorproduktivitat/ (Stand: 21.08.2026).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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