Nachahmung, informelle (informational mimicry)

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In Bezug auf den Finanzmarkt gesagt von Marktteilnehmern, die sich in ihrem Verhalten an den Entscheidungen anderer ausrichten; und zwar an solchen, von denen sie annehmen, dass diese über einen besseren Informationsstand als den eigenen verfügen (imitating others because they supposedly know more; it constitutes a rational response to a problem of dissemination of information, provided the proportion of imitators in the group is not too high). Auf diese Weise kann es leicht zu einer sich selbst verstärkenden Bewegung auf dem Finanzmarkt kommen. – Siehe Euphoriephase, Exotikomanie, Finanzpsychologie, Furchtthese, Gegenspekulationstheorie, Herdenverhalten, Hindsight, Information, asymmetrische, Kurzsichtigkeit, Milchmädchen-Hausse, Odd Lot-Theorie, Rückkoppelungsschleife, Sinuskurven-Fetischismus, Staffelung, Trendhandel, Zahltag-Grundregel.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Nachahmung, informelle (informational mimicry)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/nachahmung-informelle-informational-mimicry/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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