Auf dem Finanzmarkt allgemein die planmässige, zielgerichtete Überwachung eines Geschäfts (the act of painstaking surveillance of a transaction). – Im besonderen alle Massnahmen zum Aufspüren von illegalen Zahlungsströmen und Finanztransaktionen, auch im Massenzahlungsverkehr, durch den Einsatz geeigneter technischer Mittel. Nach § 25a KWG ist diese Zahlungsverkehr-Überwachung für Finanzdienstleister in Deutschland Pflicht. – Siehe Beobachtungsliste, Falscherklärung, Kontenscreening, Nachvollziehbarkeit. – Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Oktober 2002, S. 28 ff., Jahresbericht 2004 der BaFin, S. 81 (Umsetzungsrichtlinien), Jahresbericht 2009 der BaFin, S. 236 (Meldungen nach der EU-Geldtransferverordnung) sowie den jeweiligen Jahresbericht der BaFin, Kapitel “Querschnittsaufgaben”.
Achtung: Das Finanzlexikon ist urheberrechtlich geschützt und darf ohne die ausdrückliche Einwilligung lediglich zum privaten Gebrauch benutzt werden!
Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
E-Mail-Anschrift: info@jung-stilling-gesellschaft.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Ernst_Merk
https://www.jung-stilling-gesellschaft.de/merk/
https://www.gerhardmerk.de/