Von einem Hörigen (Leibeigenen; bondman, villain) für den Befreiung aus der Leibeigenschaft (villainage, peonage: in manorial system a condition of compulsory servitude by which a person is restrained of his or her liberty and obliged to work for a lord of the manor; manor = lordship over land and subjects) früher zu entrichtender Geldbetrag, auch Freikaufgeld und Lediglassungsgeld und Lytrum genannt. – Der Freikauf (redemption) einer gewaltsam und rechtswidrig ergriffenen und festgehaltenen – Person (Geisel; hostage; auch Kriegsgefangener; prisoner of war) oder – eines Vermögensgegenstandes, insbesondere eines Schiffes, gegen Zahlung von Bargeld, in älteren Dokumenten auch Ranzion genannt – Manchmal auch vom Dispensationsgeld in allen seinen Bedeutungen gesagt. – Siehe Fersengeld, Freikaufgeld, Fudelgeld, Kolonatikum, Lösegeldversicherung, Ranzion.
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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