Lohnstückkosten

Die gesamtwirtschaftlichen Lohnstückkosten werden im Bericht als Quotient aus dem im Inland entstandenen Arbeitnehmerentgelt je Arbeitnehmer und dem realen Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigen bestimmt. Sie setzen damit die durchschnittlichen Arbeitskosten zur realen Arbeitsproduktivität in Beziehung. Steigt das Arbeitnehmerentgelt schneller als die Produktivität, nehmen die Lohnstückkosten zu. Sie sind ein wichtiger Indikator für binnenwirtschaftlichen Kostendruck, Gewinnmargen und preisliche Wettbewerbsfähigkeit.

Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht – Dezember 2025 , 19.12.2025 , PDF-S. 69. https://publikationen.bundesbank.de/caas/v1/media/972182/referenceDoc/d70e8cdb2d630a96b850f13261ba44c5.

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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Lohnstückkosten“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/lohnstuckkosten/ (Stand: 21.08.2026).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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