Liquiditätsposition (liquidity position)

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In der Statistik der EZB bezieht sich dies auf das Bankensystem des Euro-Währungsgebiets gesamthaft und umfasst die Euro-Guthaben auf den Girokonten der Kreditinstitute beim Eurosystem. Diese für die Zentralbankpolitik wichtige Grösse wird, unterschieden in liquiditätszuführende Faktoren und liquiditätsabschöpfende Faktoren sowie weiterhin nach Geschäften unterteilt, im jeweiligen Monatsbericht der EZB, Anhang “Statistik des Euro-Währungsgebiets”, Rubrik “Monetäre Statistik” sowie im Statistischen Teil des jeweiligen Monatsberichts der Deutschen Bundesbank, Rubrik “Bankenstatistische Gesamtrechnungen in der Europäischen Währungsunion” ausgewiesen. – Wann Liquidität aber letztlich nachfragewirksam wird, kann die Zentralbank schwer vorhersagen; zumal auch Änderungen in den Erwartungen der Teilnehmer auf dem Finanzmarkt einen Liquiditätsüberhang (abundance of liquidity) erklären können.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Liquiditätsposition (liquidity position)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/liquiditatsposition-liquidity-position/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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