Liquiditätsbereitstellung (provision of liquidity)

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Wenn nicht anders definiert die Deckung des Bedarfs an Zentralbankgeld durch die jeweilige Zentralbank. – Die EZB hat grundsätzlich die Versorgung solventer Banken mit Liquidität sicherzustellen, und sie kann dadurch Liquiditätsengpässen (liquidity squeezes, liquidity shortages) entgegenwirken. Indessen zählt es nicht zu ihren Aufgaben, die verlorengegangene Solvenz von Banken oder gar Staaten wiederherzustellen. – Siehe Europäische Währungsunion, Grundfehler, EZBSündenfall, Larghezza, Liquidität des Bankensystems, Quantitative Easing. – Vgl. Monatsbericht der EZB vom Januar 2014, S. 75 ff. (ausführliche Darstellung der Liquiditätspolitik der EZB; viele Übersichten).

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Liquiditätsbereitstellung (provision of liquidity)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/liquiditatsbereitstellung-provision-of-liquidity/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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