Bei einer Bank die vorausschauende Berechnung der Abflüsse und Zuflüsse an Liquidität. – Ein Liquiditätslücke (liquidity gap) liegt vor, wenn zu einem bestimmten Zeitpunkt die vorausberechneten Abflüsse von Zahlungsmitteln grösser sind als die errechneten Zuflüsse. Durch geeignete Massnahmen des Liquiditätsmanagements der Bank muss die vorhersehbare Liquiditätslücke (gap) diesfalls überbrückt werden. – Siehe Bankgrösse, Gap-Analyse, Liquiditätsdeckungsziffer, Liquiditätsformen, Liquiditäts-Koeffizient, Liquiditätsmanagement, Liquiditätspuffer. – Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom September 2008,
S. 59 ff. (Massnahmen der Liquiditätssteuerung), Jahresbericht 2008 der BaFin, S. 56 (Vorschriften für das Liquiditätsrisiko-Management), Jahresbericht 2009 der BaFin, S. 50 f. (Basler Ausschuss definiert Eckpfeiler für das Liquiditäts-Management), Jahresbericht 2011 der BaFin, S. 66 (im Zuge von Basel-III soll neben der LCR und NSFR auch MLR verpflichtend werden) sowie den jeweiligen Jahresbericht der BaFin, Kapitel “Internationales”.
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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https://www.jung-stilling-gesellschaft.de/merk/
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Passende Formel
Eigenkapitalquote
Den Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme messen.
Variablen: Eigenkapital bilanzielles Eigenkapital; Gesamtkapital Bilanzsumme.
Anwendung: Für Stabilitäts-, Bonitäts- und Finanzierungsanalysen.