LIBOR-Spread (so auch im Deutschen gesagt, aber in unterschiedlicher Bedeutung)

Der Abstand im Zinssatz zwischen dem LIBOR in Bezug auf verschiedene Laufzeiten; im Anhang “Statistik des Euro-Währungsgebiets”, Anhang “Finanzmärkte” im jeweiligen Monatsbericht der EZB finden sich die Abstände ausgewiesen. – Swap-Geschäft, bei dem feste Zahlungsverpflichtungen in variable Zahlungsströme auf LIBOR-Basis getauscht werden, auch andere Bezugsgrössen wie der EURIBOR sind üblich. Es handelt sich also um einen Umstieg von einer festen auf eine variable Refinanzierung. – Siehe LiabilitySwap, Option, Overnight Indexed Swap, Sleepy Warrant, Swaption, Zinsswap. – Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom März 2006, S. 41 f. (ASW-Spreads; Übersicht), Jahresbericht 2010 der BaFin, S. 30 (Dreimonats-Libor-Spreads 2009 und 2010), Jahresbericht 2011 der BaFin, S. 34 (Dreimonats-Spreads 2010 und 2011 nach Ländern aufgeschlüsselt) sowie den jeweiligen Jahresbericht der BaFin, Kapitel “Wirtschaftliches Umfeld”.

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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „LIBOR-Spread (so auch im Deutschen gesagt, aber in unterschiedlicher Bedeutung)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/libor-spread-so-auch-im-deutschen-gesagt-aber-in-unterschiedlicher-bedeutung/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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