Länder-Bonus (national bonus)

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Von den Rating-Agenturen im Zuge der auf die Subprime-Krise 2007 folgenden Finanzkrise an vordere Stelle gerückter Beurteilungsmasstab, bei dem die ökonomische Kraft des Heimatlandes einer Emission berücksichtigt wird. Genauer wird vor allem eingeschätzt, – ob ein Schuldner – und im besonderen eine Bank- sich notfalls auf Hilfe des Staates verlassen kann bzw. – inwieweit die Steuereinnahmen eines Landes reichen, um Staatsanleihen auch in Notzeiten zu bedienen. – Siehe Aufkäufe, zentralbankliche, Anleihe-Spread, Auslands-Vermögenslage, Bail-out, EUFinanzhilfe, Euro-Bonds, Euro-Anleihen, gemeinsame, Government Guaranteed Bond, Government Spreads, Länder-Bonitätsskala, Rettungspaket, Too big to save-Grundsatz.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Länder-Bonus (national bonus)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/lander-bonus-national-bonus/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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