An der Devisenbörse ein Marktteilnehmer, der Kassadevisen erwirbt/veräussert und abwartet, bis deren Kassakurs gestiegen/gefallen ist. Sobald er einen angemessener Gewinn zu realisieren scheint, tätigt der Spekulant ein neues Kassageschäft in umgekehrter Richtung. – Die Kassa-Spekulation hat für den Berufsspekulanten den Nachteil, dass sie ansehnliche Transaktionsmittel bindet. Denn der Spekulant muss – entweder Devisen halten, bis deren Kurs hinreichend gestiegen ist, oder – heimische Währung verfügbar halten, bis er bei sinkendem Kurs der Fremdwährung (xeno currency) diese zum Devisenkauf einsetzen kann. Wie die Finanzgeschichte lehrt, trieben solche Geschäfte auffallend viele Spekulanten immer wieder in den Ruin. – Siehe Barfusspilger, Gnadengeld, Rebbes, Rendite, implizite, Spekulant, Terminspekulant.
Achtung: Das Finanzlexikon ist urheberrechtlich geschützt und darf ohne die ausdrückliche Einwilligung lediglich zum privaten Gebrauch benutzt werden!
Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
E-Mail-Anschrift: info@jung-stilling-gesellschaft.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Ernst_Merk
https://www.jung-stilling-gesellschaft.de/merk/
https://www.gerhardmerk.de/