Index der Tarifverdienste (index of negotiated wages)

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Messgrösse in Bezug auf das unmittelbare Ergebnis von Tarifabschlüssen hinsichtlich der Grundvergütung (also ohne Sonderzahlungen). Von der EZB berechnet, im Rahmen des Zwei-Säulen-Prinzips beobachtet und im Anhang “Statistik des Euro-Währungsgebiets” in der Rubrik “Preise, Produktion, Nachfrage und Arbeitsmärkte” im jeweiligen Monatsbericht ausgewiesen. – Siehe Arbeitskosten, Arbeitnehmerentgelt pro Kopf, Arbeitslosenquote, Fringe Benefits, Lohnkosten. – Vgl. für Deutschland den Statistischen Teil des jeweiligen Monatsberichts der Deutschen Bundesbank, Rubrik “Konjunkturlage”, Unterrubrik “Tarif- und Effektivverdienste”, Monatsbericht der EZB vom Oktober 2006, S. 36 ff. (Vergleich Tarif-Verdienste und Effektiv-Verdienste; S. 37 wichtige Übersicht der Entwicklung seit 1996), Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom August 2007, S. 51 (Schwierigkeiten der Berechnung wegen der zunehmenden Komplexität der Tarifverträge).

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Index der Tarifverdienste (index of negotiated wages)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/index-der-tarifverdienste-index-of-negotiated-wages/ (Stand: 15.10.2022).

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