Goldpreisbasierte Identifikation von Unsicherheitsschocks

Bei der goldpreisbasierten Identifikation werden kurzfristige Goldpreisänderungen rund um ausgewählte unsicherheitsrelevante Ereignisse als externer Indikator für globale Unsicherheit verwendet. Der Ansatz unterstellt, dass Marktteilnehmer Gold als sicheren Vermögenswert ansehen: Steigt die Unsicherheit, nimmt die Goldnachfrage zu und der Preis reagiert unmittelbar; beim Abklingen der Unsicherheit kehrt sich dieser Effekt um. Das Verfahren soll globale Unsicherheit von länderspezifischen Einflüssen trennen.

Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht – Oktober 2025 , 16.10.2025 , PDF-S. 58. https://publikationen.bundesbank.de/caas/v1/media/966566/referenceDoc/cdbe77c12deff13d3cf07f01032df69d.

Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Goldpreisbasierte Identifikation von Unsicherheitsschocks“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/goldpreisbasierte-identifikation-von-unsicherheitsschocks/ (Stand: 21.08.2026).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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