Gesamtkapitalrentabilität eines Kreditinstituts

Die Gesamtkapitalrentabilität eines Kreditinstituts setzt den Jahresüberschuss vor Steuern ins Verhältnis zur Bilanzsumme. Sie misst damit die Ertragskraft bezogen auf das gesamte bilanzielle Geschäftsvolumen und ermöglicht größenbereinigte Vergleiche zwischen Instituten oder Bankengruppen. Da die Kennzahl sowohl vom Ergebnis als auch von der Bilanzsumme abhängt, kann eine Bilanzausweitung ihren Wert trotz steigender Gewinne dämpfen. Änderungen der zugrunde gelegten Bilanzsummendefinition können außerdem methodische Strukturbrüche verursachen.

Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht – September 2026 , 21.09.2026 , PDF-S. 95. https://publikationen.bundesbank.de/caas/v1/media/1007720/referenceDoc/a9c78c09edfd858dd498d4acc17ce10d.

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Gesamtkapitalrentabilität (ROA)

\[ROA=\frac{EBIT}{Gesamtkapital}\cdot100\]

Die operative Verzinsung des gesamten eingesetzten Kapitals messen.

Variablen: EBIT Ergebnis vor Zinsen und Steuern; Gesamtkapital durchschnittlicher Bestand.

Anwendung: Für betriebs- und finanzierungsunabhängige Rentabilitätsvergleiche.

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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Gesamtkapitalrentabilität eines Kreditinstituts“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/gesamtkapitalrentabilitat-eines-kreditinstituts/ (Stand: 05.10.2026).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com